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Psychologie und Osteopathie

Häufig führen wir körperliche Beschwerden auf Probleme unseres Bewegungsapparates zurück. Der Rücken schmerzt weil wir zu lange gesessen sind. Der Nacken ist verspannt, weil wir zu lange auf den Bildschirm starren. Sicherlich ist diese Herangehensweise häufig nicht falsch, jedoch kann es auch andere Gründe für körperliche Schmerzen geben. 

Häufig bekommen Schmerzpatienten von Ärzten und Therapeuten zu hören, ihre Schmerzen seien psychisch bedingt. Der Stellenwert, den die mentale Verfassung bei Schmerzen einnimmt wird häufig unterschätzt.

Sind wir als Menschen nicht in der Lage einen emotionalen Reiz zu verarbeiten, versucht der Körper die Situation auf seine Weise zu lösen. Häufig geschieht das dadurch, dass die aufgestauten Emotionen in Form von Schmerzen im Körper gespeichert werden. So können traumatische Ereignisse, die bereits im Kindesalter erlebt wurden über Jahre und Jahrzehnte im Körper verbleiben und Schmerzen verursachen. Auf der anderen Seite können auch täglich wiederkehrende psychische Belastungen immer wieder eine ähnliche Schmerzsymptomatik provozieren und hervorrufen.

Bei alltäglichem Stress, kann die Osteopathie beispielsweise durch Aktivierung des parasympathischen Nervensystems und durch entspannende Techniken dafür sorgen, die körperliche Anspannung zu reduzieren und dazu dienen etwas gelassener mit der Alltagsbelastung umzugehen.

Auch bei lange zurückliegenden mentalen Traumata kann die Osteopathie hilfreich sein. Neben einer psychotherapeutischen Behandlung stellt hier auch die Körperarbeit eine entscheidende Rolle zum Auflösen emotionaler Muster und Schmerzen da.

Gerne stehen wir ihnen bei ihren Problemen zur Seite. Einen Behandlungstermin können sie hier vereinbaren.